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Prüfsachverständige für technische Anlagen und Einrichtungen Anerkennung
 
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Prüfsachverständige für technische Anlagen und Einrichtungen Anerkennung

Prüfsachverständige prüfen und bescheinigen in ihrem jeweiligen Fachbereich im Auftrag der Bauherrin oder des Bauherrn oder der oder des sonstigen nach Bauordnungsrecht Verantwortlichen die Wirksamkeit und Betriebssicherheit bauordnungsrechtlich prüfungsbedürftiger technischer Anlagen und Einrichtungen. Die Prüfsachverständigen sind im Rahmen der ihnen obliegenden Prüfaufgaben unabhängig und an Weisungen der Auftraggeberin oder des Auftraggebers nicht gebunden.

Prüfsachverständige für technische Anlagen und Einrichtungen müssen von der zuständigen Stelle anerkannt werden.

Verfahrensablauf

Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse wird in einem Begutachtungsverfahren erbracht, das eine schriftliche und eine mündliche Prüfung beinhaltet.

Im Antrag ist anzugeben, für welche der folgenden technischen Anlagen und Einrichtungen die Anerkennung beantragt wird: 

  • Lüftungsanlagen,
  • CO-Warnanlagen,
  • Rauchabzugsanlagen,
  • Feuerlöschanlagen,
  • Brandmelde- und Alarmierungsanlagen,
  • Sicherheitsstromversorgungsanlagen einschließlich Sicherheitsbeleuchtung.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Dieses Verfahren kann auch über einen "Einheitlichen Ansprechpartner" abgewickelt werden. Bei dem "Einheitlichen Ansprechpartner" handelt es sich um ein besonderes Serviceangebot der Kommunen und des Landes für Dienstleistungserbringer.

Voraussetzungen

  • Erfüllen und nachweisen der allgemeinen Voraussetzungen sowie der besonderen Voraussetzungen für die entsprechende Fachrichtung (u. a. Nachweis der Berufserfahrung und der besonderen Kenntnisse)
  • Geschäftssitz in Niedersachsen

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Geburtsurkunde
  • Lebenslauf mit lückenloser Angabe des fachlichen Werdegangs und Berufsausübung bis zum Zeitpunkt der Antragstellung
  • beglaubigte Abschrift oder Ablichtung des Abschlusszeugnisses der Ausbildungsstätte sowie aller Zeugnisse der bisherigen Beschäftigungen
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde
  • Erklärung der Sachverständigen/des Sachverständigen, dass sie/er nur Prüfungen nach bestem Wissen und Gewissen selbst durchführt und bei denen ihre/seine Unparteilichkeit gewahrt ist

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren § 1 Absatz 1 Niedersächsische Baugebührenordnung (BauGO) i. V. m. Anlage 1 BauGO entsprechend Nr. 10.3 an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Antragstellung ist jederzeit möglich. Die Begutachtungen für den Nachweis über die erforderlichen Kenntnisse finden in der Regel einmal im Jahr statt.

Bearbeitungsdauer

§3 Absatz 2 Satz 1 Bauordnungsrechtliche Sachverständigenverordnung (BauSVO)

Bearbeitungsdauer: 3 Monate

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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